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Steckrübeneintopf

Das wiederum ist ein Gericht aus dem Norden. An kalten Tagen gibt es nicht viel, was noch besser schmeckt.
Zutaten:
- 1 Steckrübe
- 2 Würste, geräuchert
- Speckwürfel
- 2 Scheiben Kassler
- Kartoffeln
- Möhren
- Petersilie
- Senf Pfeffer, Zucker
Steckrübe schälen und in kleine Stücke schneiden (dazu braucht man Kraft und ein gutes Messer). Blanchieren und danach mit etwas Zucker süßen. In einem großen Topf mit Wasser (entsprechend der gewünschten Eintopfmenge) das klein geschnittene Fleisch, die Würstchen und den Speck geben. Daraus entsteht eine sehr kräftige Brühe. Darin werden auch die Steckrüben und die in Würfel geschnittenen Kartoffeln ca. 15 Minuten mind. fertig gekocht. Ich habe noch eine Handvoll tiefgefrorene Möhrenscheiben dazu getan. Dazu noch ein ein klein wenig Senf, etwas Pfeffer und Petersilie. Salz erübrigt sich, da die Brühe salzig genug ist.
Mann kann den Eintopf auch nur mit einer Fleischvariante machen. Da mein Mann aber Fleischfan ist, habe ich alle drei, dafür aber von allem nicht soviel, genommen.
Schupfnudeln mit Champignons in Majoransauce

Zuallererst: Ich bin keine Schwäbin (vielleicht erscheint mir deshalb die übliche Variante mit Sauerkraut so wenig verlockend), lediglich als Norddeutsche hier gestrandet. Aber trotzdem mutig genug, mich mal an selbstgemachte Schupfnudeln zu trauen, obwohl ich noch nie welche gegessen oder gekauft habe. Nunja. Zutaten:
- 1 Packung Schupfnudeln oder selbstgemacht
- 400 Gramm braune Champignons
- 200 Gramm weiße Champignons
- 2 Minutensteaks vom Schwein
- 150ml saure Sahne
- Majoran, frisch
- Portwein, weiß
- Salz, Pfeffer
- Öl
Nach einigem Surfen musste ich feststellen, dass die Grundrezepte da sehr weit auseinandergehen. Also habe ich mich entschieden, einfach mal loszulegen. Geschmeckt haben sie auch, ein bisschen fad, aber vielleicht gehört das auch so? Bis der Teig sich endlich formen ließ, hatte ich fast kein Mehl mehr im Haus. Dann war es viel zu viel und nach der ewigen Kneterei hatten wir schon kaum noch Lust auf das Rollen, was man am Ergebnis sehen kann. ;-) Der Aufwand lohnt sich meiner Meinung nach nicht, auch wenn man es besser (oder überhaupt) planen würde. In Zukunft kaufe ich Schupfnudeln aus der Kühltheke. Der Rest war schnell gemacht. Die Stiele der Champignons entfernen, Pilze mit einem Küchentuch putzen und halbieren. Dann mit frischem Majoran und etwas Öl in einer Pfanne braten und danach in eine Schale geben. Die Minutensteaks in Streifen schneiden und in der Pfanne anbraten. Mit Portwein (schmeckt klasse, habe aber momentan auch nix anderes da) ablöschen. Sahne aufgießen und mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. Die Schupfnudeln kochen und dann anbraten (so habe ich es zumindest mehrfach gelesen), die Champignons in die Sauce geben und kurz erhitzen.  Fertig. ;-)
Gurke gefüllt mit Hackfleisch und Schafskäse

Gefüllte Gurken mit Reis und Pfeffersauce, dazu gemischter Salat mit Schafskäse.
Zutaten:
- 2 Gurken
- 200 Gramm Rinderhack
- 150g Schafskäse
- 50 geriebener Käse
- 100ml Rinderfond
- 100ml Sahne
- 50ml Portwein
- 2 Zwiebeln
- 3 Zehen Knoblauch
- Reis
- 1 Kopf Eisbergsalat
- Pfefferkörner, Salz, Pfeffer, Kräuter
- Rapsöl, Olivenöl, Essig
Eine Zwiebel grob würfeln und andünsten, zwei Zehen Knoblauch dazu pressen. Das Hackfleisch dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Kräutern, die man mag, würzen und gut anbraten. Am Ende circa 2/3 Schafskäse bröckeln und dazugeben.
Gurken schälen, längs und quer halbieren und mit einem Teelöffel die Kerne ausschaben. Die Hackfleischmasse in die gesalzenen Gurken füllen und den Käse (heute Emmentaler) darüber reiben. Die Gurken in eine gefettete Auflaufform setzen und für 30 Minuten bei 200° in den vorgeheizten Ofen stellen.
Für die Sauce (trockener Reis begeistert meinen Mann gar nicht) eine Hälfte der zweiten Zwiebel fein würfeln und zusammen mit dem übrigen Knoblauch und einigen Pfefferkörnern (man kann auch eingelegte nehmen) dünsten. Mit Portwein ablöschen und einkochen lassen. Dann Rinderfond und Sahne aufgießen, gut mit weißem Pfeffer würzen und weiter einkochen lassen. Am Ende mit Salz abschmecken.
Reis kochen. Wie man ihn kocht und welche Sorte man nimmt, ist reine Geschmackssache. Ich habe Basmati-Reis gemacht und mag ihn gerne weich und klebrig.
Den Strunk und die äußeren Blätter des Salatkopfes entfernen und den Rest klein schneiden. Eine halbe Zwiebel und den restlichen Schafskäse dazugeben. Ich habe auch etwas Gurke zurückbehalten und in den Salat geschnitten. Angemacht habe ich ihn wie meistens mit mildem Essig, Olivenöl und Salatkräutern.
Spaghetti Bolognese

Die schnelle Variante ohne Möhren, Sellerie und Rotwein.
Zutaten:
- Rinderhack
- Zwiebel
- Knoblauch
- Fond
- Tomaten (frisch/Dose)
- Tomatenmark
- Kräuter (Oregano, Thymian, Basilikum etc.)
- Lorbeerblatt
- Salz, Pfeffer, Prise Zucker
- Pasta
Eine Zehe Knoblauch in eine Pfanne mit etwas heißem Öl pressen. Gehackte Zwiebeln darin andünsten. Das Hackfleisch dazugeben und anbraten. Wenn man möchte, schon etwas würzen. Mit etwas evtl. verdünnten Fond oder Brühe aufgießen, das gibt einen noch besseren Geschmack, kann aber auch weggelassen werden. Tomatenmark daruntermischen und die gehackten Tomaten und nach Belieben mehr Knoblauch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, Oregano, dem Lorbeerblatt und wenig Zucker für die Tomaten würzen und bei kleiner Flamme mindestens 30 Minuten köcheln lassen, je länger desto besser.
Die Pasta kochen und die Bolognese mit weiteren Kräutern abschmecken, das Lorbeerblatt entfernen.  Guten Appetit!