Käse-Schinken-Muffins


Da ich für meinen ersten Versuch, herzhafte Muffins zu backen, kein Rezept gefunden habe, das mir gefällt, habe ich selbst eines gemacht und das Ergebnis kam sehr gut an:

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 150ml Buttermilch
  • 50ml Rapsöl
  • 100g  Le Gruyère Switzerland
  • 100 Nussschinken in dünnen Scheiben
  • 1 TL gehackte Kräuter, TK oder frisch
  • 1 Prise Chilipulver
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz max.
  • 1/2 TL Natron

Den Käse reiben und die Schinkenscheiben so klein wie möglich schneiden.

Im ersten Schritt für den Teig die Eier schaumig schlagen und mit der Buttermilch und dem Öl verrühren. Dann Käse, Schinken und Kräuter und Chilipulver dazugeben. Dann Mehl mit Backpulver, Salz und Natron mischen und dazugeben. Eventuell reicht auch ein halber Teelöffel Salz, da der Schinken auch sehr salzig ist. Das werde ich beim nächsten Mal testen.

Normalerweise rührt man die trockenen Zutaten bei Muffins nur kurz unter. Hier muss aber so lange gerührt werden, bis Käse und Schinken gleichmäßig verteilt sind. Den Ofen auf 180° vorheizen, eine Muffinform mit je zwei  Förmchen pro Vertiefung auslegen und den Teig gut dreiviertelvoll hineinfüllen. Dann 20 bis 25 Minuten backen. Wer möchte, kann auch etwas geriebenen Käse zurückhalten und nach 10-15 Minuten Backzeit über die Muffins streuen.

Nudelsalat mit Schafskäse und Huhn


Von Nudelsalat kann es gar nicht genug Varianten geben, besonders im Sommer. Für diesen hatte ich eigentlich Eichblattsalat und Gurke geplant. Zu kaufen gab es aber nur noch Eisbergsalat und die halbe Gurke, die noch im Kühlschrank war, fühlte sich nicht mehr vielversprechend an.
Daher folgende, wie meistens sehr variable Zutatenliste für ca. 4 Personen:

  •  300g Nudeln
  • 400 Hühnchenbrust
  • 1 Kopf Salat
  • 1 Packung Schafskäse
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Dressing

Das Fleisch klein schneiden und in einer Pfanne mit dem gepressten Knoblauch braten und leicht salzen und pfeffern. Wer es kräftiger mag, mariniert das Fleisch einen Tag vorher.

Nudeln kochen, kalt abschrecken und die übrigen Zutaten klein schneiden und mischen. Beim Dressing habe ich es mir einfach gemacht und eines zum Einrühren (Knorr Küchenkräuter ist da unser Favorit) genommen.

Gnocchi-Salat mit Tomate, Zucchini und Paprika


Eine vegetarische Version den vorangegangenen Salates. Das Fleisch habe ich mit Zucchini und einer Paprika ersetzt. Das Dressing ergab fast einen halben Liter und ich fand es gut, dass der Salat nicht so trocken war.
Diesmal habe ich für vier Personen zwei Packungen Gnocchi genommen und es ist nur wenig übrig geblieben.

Dazu gab es noch das Fladenbrot mit Kräutern, ebenfalls schon weiter unten nachzulesen.

Gnocchi-Salat mit Tomaten und Hähnchenbrust


In der Schale auf dem Foto sind 1,5 kg Gnocci (drei Packungen), für zwei Personen ist eine Packung mehr als genug. Für die meisten Zutaten kann ich keine genauen Angaben machen. Das Rezept ist selbst ausgedacht und ich habe nichts abgezählt oder abgewogen. Falsch machen kann man aber nichts. :-)

Zutaten (für 2 Personen):

  • Gnocchi (gekühlt aus dem Supermarkt)
  • Tomaten
  • 1 oder 2 Hähnchenbrüste
  • Basilikum
  • Knoblauch
  • 1/2 Zitrone
  • Tomatenmark
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 TL Essig
  • Wasser
  •  1/2 TL Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer

Das Hähnchenfleisch am Abend vorher in kleine Stücke schneiden. Aus Öl, Zitronensaft, gepresstem Knoblauch (je nach Geschmack, 2 Zehen sollten genügen) und etwas Salz eine Marinade herstellen. Das Fleisch und die Marinade in einen Gefrierbeutel geben, gut vermischen und in den Kühlschrank legen.  Am nächsten Tag die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben und wenn sie oben schwimmen, abgießen. Aus Wasser, Tomatenmark, Olivenöl, 2-3 Zehen Knoblauch, Essig, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer das Salatdressing herstellen und abschmecken (möglichst ohne viel Knoblauch auf dem Löffel, sonst schmeckt man nur das). Die Flüssigkeit über die Gnocci gießen, so dass die Gnocchi etwas darin schwimmen. Reicht es beim ersten Mal nicht, ist schnell wieder was zusammengerührt. Das Ganze sollte mehrere Stunden ziehen. Die Flüssigkeit wird teilweise aufgenommen und der Rest wird so angedickt, dass am Ende nichts mehr schwimmt.

Tomaten in beliebiger Menge waschen, schneiden und daruntermischen. Das Fleisch bei nicht zu hoher Hitze in einer Pfanne ohne Fett (die Marinade hat genug) garen und nach etwas abkühlen zum Salat geben. Ich vermute durch den Zitronensaft wird es butterweich und zart. Zum Schluss noch Basilikum klein schneiden oder reißen und unter den Salat mischen.

Der Gnocchisalat schmeckt auch warm oder lauwarm, Knoblauchfans sollten ihn aber kalt essen, ein paar Stunden warten lohnt sich.

Spaghettisalat mit Gemüse

spaghettisalat
Zutaten:

  • 250g Spaghetti
  • 1 Kopf Brokkoli
  • 1 Paprika
  • 3-4 Möhren
  • Olivenöl
  • Essig
  • Salz
  • Pfeffer

Das Gemüse klein schneiden und mit Olivenöl dünsten bis die gewünschte Bissfestigkeit erreicht ist. Mit dem Brokkoli beginnen, der dauert am längsten und wird schnell braun.
Spaghetti in Salzwasser, es darf ruhig etwas mehr Salz als sonst sein, kochen. Nach dem Abgießen gut abschrecken, damit sie nicht kleben.
Den Salat mischen und aus Essig, Ölivenöl, Salz und Pfeffer ein Dressing machen. Man kann die Gemüsesorten tauschen oder auch Knoblauch dazutun.
Ich reibe gerne einen kräftigen Käse darüber.

Fladenbrot mit Kräutern

brot
Als mir mal Kümmel und Sesam ausging, habe ich Kräuter ausprobiert und das schmeckt so gut, dass ich es mittlerweile regelmäßig backe.

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 350ml Wasser
  • 1,5 TL Salz
  • 1 El Olivenöl
  • 1El Milch, 1 El Olivenöl
  • Kräuter, getrocknet
  • Meersalz, grob

Aus den Zutaten einen Teig kneten oder noch besser von der Küchenmaschine ca. fünf Minuten kneten lassen. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und mind. drei Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Im Backofen mit ganz wenig Hitze und leicht geöffneter Tür geht es schneller.

Den Teig teilen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. In diesem Fall hatte ich zu wenig Zeit, darum ist es nur ein großer Fladen geworden. Normalerweise werden es zwei. Die Fladen vorsichtig formen und mit dem Milch-Öl-Gemisch bepinseln. Kräuter (Oregano, Thymian, Kräuter der Provence etc.) und etwas grobes Meersalz darauf streuen. Die Fladen weitere 30 Minuten gehen lassen und dann bei 220° circa 12 bis 15 Minuten backen. Größere Fladen brauchen etwas länger, es lässt sich gut an der Bräune beurteilen. Die Knoblauchcreme ein paar Rezepte tiefer schmeckt prima dazu. ;-)

Schweinebraten mit Tomaten-Oliven-Kruste

braten
Auf dem Foto sind 1,5 kg Schweinebraten, vorher in zwei Stücken, zu sehen. Nur die Randstücke fehlen, die hatte mein Mann schon verdrückt.

Zutaten:

  • 1,5 kg Schweinerücken, zwei Stücke
  • ca. 10 Oliven
  • Tomatenmark
  • 3 El Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Oregano
  • Thymian
  • Salz
  • Pfeffer

Das Schweinefleisch salzen und pfeffern und in einer Pfanne von jeder Seite scharf anbraten bis eine leichte Bräune entsteht. Aus den übrigen Zutaten eine Paste anrühren bzw. mit dem Rührstab zu einem Brei mixen. Genauere Angaben kann ich nicht machen, einfach probieren und abschmecken. Es sollte sich eine streichfähige, zähe Paste ergeben. Diese streicht man auf das Fleisch. Die Stücke kommen in eine offene Ofenform und für ca. 3,5 Stunden bei 100° in den vorgeheizten Backofen. Man kann auch 5 Stunden bei 80° nehmen, da traue ich meinem älteren Herd aber nicht ganz über den Weg. Aber auch bei 100° wurde das Fleisch ganz zart und lecker. :-)

Marinierte Möhren

karotten
Hierfür muss man sowohl Knoblauchfan sein als auch Balsamico mögen.

Zutaten:

  • 1kg Möhren
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 10 EL Olivenöl
  • 4-5 El Balsamico
  • 1-2 TL Oregano
  • 1 Prise Salz

Die Möhren waschen, schälen und in Spalten schneiden. Dann nach Belieben mit etwas Salz garen (dünsten, kochen etc.). Ich mag sie weicher, aber es genügt, wenn sie gut bissfest sind.

Aus den übrigen Zutaten eine Marinade machen. Diese und die Möhren in ein verschließbares Gefäß oder einen Gefrierbeutel geben, gut mischen und über Nacht in den Kühlschrank legen. 12 bis 24 Stunden ziehen lassen und ab an vorsichtig durchmischen, dann schmecken sie ideal. Ich hole sie ein paar Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank, damit sie nicht eiskalt sind.

Gefüllte Champignons

champignons
Genaue Mengenangaben gibt es diesmal nicht, man kann nichts verkehrt machen.

Zutaten:

  • Champignons, braun
  • Frischkäse
  • Kräuter

Die Pilze auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und für circa 20 Minuten in den auf 200° vorgeheizten Ofen schieben. Da sie viel Wasser verlieren, sollten sie schnell vom Blech genommen werden.

Unter den Frischkäse beliebige Kräuter, ich habe eine Tiefkühlmischung genommen, mischen, das schmeckt besser als gekaufter Kräuterfrischkäse. Dann nur noch die Champignons damit füllen. Das Füllen nach dem Backen verhindert, dass sich der Käse mit dem Wasser mischt und davonläuft.

Knoblauchcreme

knoblauchcreme
Mein übliches Zazikirezept, nur ohne Gurke.

Zutaten:

  • 500g Joghurt, 10% Fett
  • 400g Quark, 40% Fett
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Essig
  • 3-4 Zehen Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer

Joghurt und Quark verrühren. Knoblauch, Essig und Öl daruntermischen. Salzen (ca. 1 TL, evtl. mehr) und pfeffern, bis es schmeckt. Am besten noch zwei, drei Stunden kalt stellen und dann noch einmal abschmecken.

Für Zaziki eine halbe Gurke in ein sauberes Küchentuch hobeln, gut auswringen und dann unter die Creme rühren.

Weißbrot

weissbrot
Da keine Bäckerei in meiner Nähe Weißbrot verkauft, habe einfach mal selbst welches gebacken.

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 300ml Wasser
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Trockenhefe keine schlechtere Wahl ist als frische. Das kann jeder so machen, wie er möchte. Aus den Zutaten einen Teig kneten bzw. von der Küchenmaschine einige Minuten lang kneten lassen. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und den Teig ca. eine Stunde gehen lassen. Dafür heize ich kurz den Backofen auf 50°, stelle ihn dann aber nur noch auf die Beleuchtung runter, die Schüssel in den Ofen und klemme einen Kochlöffel zwischen die Tür, damit sie nicht ganz schließt. Zumindest bei kaltem Wetter bzw. kalter Wohnung bietet sich die Methode an.

Dann gibt man den Teig in eine eingefettete Kastenform oder formt einen Fladen und lässt ihn noch einmal 15 Minuten ruhen. Währenddessen den Ofen auf 200° vorheizen. Zuletzt den Teig mit etwas Wasser bestreichen, damit es eine gute Kruste bekommt und ihn oben längs einschneiden, was Risse verhindert. Das Brot muss zwischen 30 und 45 Minuten backen. Meines war nach 35 Minuten fertig. Wenn man an die Kruste klopft in der Mitte und es sich hohl anhört, ist das Brot durch.

Am besten schmeckt es am gleichen Tag. Weißbrote sind am wenigsten langlebig, daher empfehle ich einen Verzehr innerhalb von zwei Tagen und die Aufbewahrung im Brottopf oder -kasten. Wer es lieber gummig mag, kann es auch in einer Plastiktüte lagern.

Fliegende Spaghettimonster

FSM
Klebende Spaghettimonster wäre hier der bessere Ausdruck. Wer nicht weiß, worum es geht, Wikipedia hilft weiter. Es handelt sich hier um mein letztes Weihnachtsgeschenk für Freunde. Wenn man sich nicht sicher ist, ob der Empfänger das FSM kennt, empfiehlt es sich, eine Erklärung beizulegen. Ein Beschenkter hat sich ziemlich ratlos bei mir gemeldet, fand es im Nachhinein dann aber doch noch gut. ;-)
Die kleinen Monster sind zu 100% essbar, ob sie schmecken, weiß ich allerdings nicht.

Für die Augen nimmt man leere Gelatinekapseln aus der Apotheke. Diese werden geöffnet und mit einer Zuckerperle gefüllt und in ein aufgeschnittenes Schokoladenbonbon gefüllt. Ich habe ein paar Sorten probiert und fand, dass sich Alpia-Mounties am besten eignen.
Für die Monster selber lässt man Marshmellows mit etwas Butter in einem Topf schmelzen und mischt Asia-Nudeln (trocken) darunter. Mengenangaben kann ich keine machen. Wenn sich ein klebriges Chaos ergeben hat, habt ihr alles richtig gemacht. Aus dieser Masse werden kleine Häufchen gebildet. Darein steckt man Nesquik Schoko-Pops, die die Hackbällchen darstellen sollen.

Für die Augen sucht man ein paar lange, wenig gebogene Nudeln heraus und klebt jeweils eine mithilfe der Marshmellowmasse an ein Auge und befestigt dieses nach etwas Trockenzeit im Spaghettimonster. Alternativ kann man die Augen auch direkt auf den Haufen kleben, da zumindest mir einige Nudeln gebrochen sind.

Heidelbeer-Streusel-Kuchen

heidelbeerstreuselkuchen
Zutaten:

  • 125g brauner Zucker
  • 125g Butter
  • 2 Eier
  • 250g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 750g frische Heidelbeeren

Für die Streusel:

  • 125g Zucker
  • 125g Butter
  • 150g Mehl, bei Bedarf mehr

Aus den Zutaten einen Teig machen und in eine gefettete Springform füllen. Die gewaschenen und gut abgetropften Heidelbeeren darauf verteilen. Die Streuselzutaten gut verkneten und mit den entstanden Streuseln die letzte Schicht des Kuchens bilden.
Ab damit in den auf 175° vorgeheizten Ofen für circa eine Stunde.

Möhrenmuffins

muffins
Das Rezept gehört eigentlich zur Schweizer Rüeblitorte, aber es werden auch ganz lockere und saftige Muffins daraus. Diese Muffins kommen ganz ohne Fett aus. Zucker ist natürlich drin, wer es weniger süß mag, kann da aber auch experimentieren.

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 175g Zucker
  • 250g Möhren
  • 100g Mehl
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Prise Zimt

Möhren schälen und raspeln. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb und Zucker schaumig schlagen, dann Haselnüsse, Mandeln Mehl, Backpulver und zum Schluss die Möhren unterrühren und das Eiweiß unterheben. Den Backofen auf 175° vorheizen, den Teig zu gut 2/3 in Förmchen oder Muffinform geben und circa 25 Minuten backen.

Falls man einen Guß machen möchte (ich verzichte meistens drauf), bietet sich Puderzucker mit Orangen- oder Multivitaminsaft statt Wasser an. Der Teig reicht für 12 bis 15 Stück und die fertigen Muffins halten sich locker zwei Tage.

Basilikum-Huhn mit gebratener Zucchini

basilikum_huhn
Aus dem, was ich da hatte, einfach mal was gemacht. Ergebnis war lecker.

Zutaten:

  • 2-3 Hühnerbrüste
  • 1 Zucchini
  • Knoblauch
  • Basilikum
  • Weißwein
  • Sahne
  • Milch
  • Kräuter
  • Olivenöl

Fleisch waschen,  trocken tupfen und in Stücke schneiden. Zusammen mit einer Knoblauchzehe anbraten. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Sahne und Milch dazugeben, bis die gewünschte Menge Sauce erreicht ist und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss Basilikum schneiden und untermischen.

Die Zucchini waschen und schneiden. Gut mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräutern würzen und in Olivenöl braten.

Dazu gab es Pasta.

Steckrübeneintopf

steckruebeneintopf
Das wiederum ist ein Gericht aus dem Norden. An kalten Tagen gibt es nicht viel, was noch besser schmeckt.

Zutaten:

  • 1 Steckrübe
  • 2 Würste, geräuchert
  • Speckwürfel
  • 2 Scheiben Kassler
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Petersilie
  • Senf Pfeffer, Zucker

Steckrübe schälen und in kleine Stücke schneiden (dazu braucht man Kraft und ein gutes Messer). Blanchieren und danach mit etwas Zucker süßen. In einem großen Topf mit Wasser (entsprechend der gewünschten Eintopfmenge) das klein geschnittene Fleisch, die Würstchen und den Speck geben. Daraus entsteht eine sehr kräftige Brühe. Darin werden auch die Steckrüben und die in Würfel geschnittenen Kartoffeln ca. 15 Minuten mind. fertig gekocht. Ich habe noch eine Handvoll tiefgefrorene Möhrenscheiben dazu getan. Dazu noch ein ein klein wenig Senf, etwas Pfeffer und Petersilie. Salz erübrigt sich, da die Brühe salzig genug ist.

Mann kann den Eintopf auch nur mit einer Fleischvariante machen. Da mein Mann aber Fleischfan ist, habe ich alle drei, dafür aber von allem nicht soviel, genommen.

Käsespätzle

kaesespaetzle
So gut wie ich es als Norddeutsche machen kann, wieso ich den Teig auch nicht selber mache, was die Spätzle zu einem schnell zubereitetem Essen macht.

Zutaten:

  • 1 Packung frische Spätzle oder selbst gemacht
  • 2  Zwiebeln
  • 100g Emmentaler
  • 50ml Milch-Sahne-Mischung

Die Zwiebeln schneide ich in Ringe und brate sie braun. Währenddessen koche ich die Spätzle kurz auf, was man aber nicht muss. Sind die Zwiebeln fertig, mische ich die abgegossenen Spätzle darunter und gebe den geriebenen Käse dazu. Eigentlich sind sie jetzt schon fertig, da wir es aber etwas cremiger mögen, gebe ich noch etwas Flüssigkeit hinzu. Da kann man nur Milch oder nur Sahne nehmen, wobei der Käse schon schwer genug ist. Guten Appetit!

Gebackener Camembert mit gemischtem Salat

camembert_salat
Käse, Käse, Käse. \o/

Zutaten:

  • 4 Camembert
  • 1EL Mehl
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel
  • Salat nach Wahl
  • Gurke
  • Paprika
  • Möhre
  • Oliven
  • Kräuter
  • Essig und Öl

Damit die Camenberts in der Pfanne nicht zerlaufen, wende ich sie erst in Mehl, dann im verquirlten Ei und danach in den Semmelbröseln. Dann werden sie in heißem Fett goldbraun gebraten. Man könnte sie auch mit etwas Öl einstreichen und im Backofen erhitzen, das habe ich aber bisher nie gemacht.

Die Salatzutaten waschen und schneiden und ein Dressing aus Essig, Öl und Kräutern zubereiten.

Gekochte Gurke mit Käsesauce

gekochte-gurke
Gurke kann mehr als Salat.

Zutaten:

  • 1 Gurke
  • 1 EL Butter
  • 3 EL Mehl
  • kaltes Wasser/Milch
  • geriebener Käse
  • Kartoffeln
  • Salz, Muskat

Die Gurke schälen und dann erst quer und die Hälften dann längs halbieren. Mit einem Esslöffel die Kerne ausschaben und die Gurke in Stücke schneiden. Diese in einen Topf mit kaltem Wasser gut gesalzen geben, aufkochen und ca. 10 Minuten kochen. Durch Anstechen kann man testen, wie weich die Gurke ist.

Für die Sauce eine Mehlschwitze zubereiten. Dazu Butter in den heißen Topf geben, zergehen lassen und dann das Mehl dazugeben. Mit kaltem Wasser (sonst gibt es Klumpen) ablöschen und mit dem Schneebesen gründlich rühren. Dann immer wieder mit Wasser oder Milch aufgießen und rühren. Circa 15 Minuten Hitze braucht die Sauce, um zu binden und den Geschmack nach Mehl zu verlieren. Zum Schluss den Käse (Menge wie ihr mögt, ich hatte noch Reste da, weiß nicht wie viel Gramm) dazugeben und mit Salz und Muskat würzen. Pfeffer geht ebenfalls und wem das noch nicht reicht, der kann auch einen halben EL Instant-Gemüsebrühe dazugeben, muss aber aufpassen, dass der Geschmack danach nicht den Rest überdeckt. Ich mag’s lieber mit ordentlich Muskat.

Kartoffeln schälen und kochen nicht vergessen. Normalerweise tue ich die fertige Gurke in die Käsesauce, da bleibt sie schön heiß. Für’s Foto habe ich das nicht gemacht, da man nichts mehr erkennen würde. ;-)

    Sommerpause

    gutn
    Prost…

    Eier in Senfsauce oder auch Verlorene Eier

    senfeier
    Mit Kartoffeln und Salat. Lecker!

    Zutaten:

    • Eier
    • Kartoffeln
    • Salat
    • Senf
    • Fett
    • Mehl
    • Salz, Pfeffer

    Auf Mengenangaben verzichte ich hier. Nehmt soviel Eier, Kartoffeln und Salat, wie ihr esst. ;-)

    Kartoffeln wie gewohnt zubereiten. Die Eier kochen. Falls sie später in der Sauce landen, bedenken, dass Sie dann noch härter werden, also vorher nicht zu lange kochen.

    Aus wenig Fett, Mehl, ordentlich Senf und Wasser eine Sauce herstellen und abschmecken.

    Salat waschen, schneiden/zupfen, nach Belieben anmachen.

    Alles anrichten und guten Appetit. Schief gehen kann da eigentlich nichts.

    Bananen-Melonen-Pfirsich-Smoothie

    smoothie
    Tolle Sache, wenn man wie ich auf die meisten Südfrüchte verzichten muss. Auch klasse mit Vodka, wie wir festgestellt haben.

    Die Zutaten sind absolut austauschbar, ganz nach Lust und Laune bzw. Verfügbarkeit.

    Zutaten:

    • 1 Banane
    • 1 Pfirsich
    • 1/4 Melone
    • Apfelsaft (Direktsaft oder selber pressen)
    • Bananensaft
    • Eiswürfel/Crushed Ice
    • evtl. Vodka o. ä.

    Das Obst waschen, wenn nötig, schälen und ab in den Mixer. Mit etwas Saft und Eis auffüllen und los geht’s. Wer es dickflüssiger mag, nimmt weniger Saft. Ich nehme gerne viel Eis, weil das pur schon ziemlich süß ist.

    Italienische Gemüsepfanne

    gemuesepfanne
    Nach dem Fotografieren habe ich noch einen selbstgemachten Mix aus Mozzarella und Grana Padano sowie einige Basilikumblätter untergemischt.
    Danke an Jenni für die Idee! ;-)

    Zutaten:

    • 1 Aubergine
    • 1 Zucchini
    • 100g Champignons
    • 100g Cherrytomaten
    • 1/2 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 2 EL Oliven
    • 1/2 Büffelmozarella
    • 3 EL geriebener Grana Padano oder anderer Hartkäse
    • Basilikum, Oregano, Rosmarin, Petersilie
    • Salz, Pfeffer
    • Olivenöl

    Da gibt es gar nicht viel zu schreiben. Das Gemüse waschen, schneiden, würzen und in Olivenöl braten. Die Scheiben der Aubergine salze ich vorher nicht und lasse das ziehen, da heutzutage sowieso keine Bitterstoffe mehr drin sind, das macht die Prozedur also überflüssig. Da die Aubergine aber soviel Olivenöl zieht, habe ich sie zuerst angebraten und auf Küchenpapier gelegt, während der Rest in der Pfanne war.

    Pasta mit Tomatensauce

    tomatensauce-002
    Leider habe ich mich in letzter Zeit etwas rar gemacht. Bald ist die Klausurenzeit vorbei und ich kann mich wieder im schönere Dinge kümmern.
    Allerdings war die sehr einfache, herrlich sommerliche Tomatensauce so lecker, dass ich Sie niemandem vorenthalten möchte. ;-)

    Zutaten:

    • 5 Tomaten
    • 1 kleine Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Handvoll Oliven
    • Oregano, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker
    • Tomatenmark
    • Olivenöl

    Zwiebel und Knoblauch zerkleinern und in etwas Olivenöl andünsten. Die Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen, dann die Haut abziehen. In Stücke schneiden und in den Topf geben. Die Oliven entkernen (falls nötig), klein schneiden und ebenfalls dazugeben.  Mit Tomatenmark binden und würzen.

    Nudeln je nach Bedarf und Geschmack kochen. Die Sauce am Ende noch einmal abschmecken und guten Appetit!

    Mein Mann und ich “ertränken” unsere Nudeln gern, daher ist von der Sauce nichts mehr übrig.

    Spargelsalat

  • spargelsalat
  • Spargelsalat mit Tomaten, Rucola, Eiern und Hähnchenbrustfilet.

    Zutaten:

    • 500g Spargel
    • 250g Tomaten
    • 75g Rucola
    • 2 Eier
    • 2 Hähnchenbrustfilets
    • Essig, Öl
    • Kräuter

    Den Spargel gab es beim Bauern schon fertig geschält. Nur noch in schräge Stücke schneiden und mit wenig Öl in einer beschichteten Pfanne goldbraun braten und dann auf Küchenpapier abkühlen lassen. Dann ein Dressing in der Salatschüssel anrühren und den Spargel schon hineingeben.

    Tomaten waschen und schneiden. Die Eier kochen und ebenfalls schneiden. Beides unter den Spargel mischen. Rucola untermischen, Salat ziehen lassen.

    Hähnchenbrust braten, etwas salzen und pfeffern und dann in Streifen schneiden . Entweder zum Salat geben oder auf dem Teller anrichten.

    Eigentlich sollte noch frisches Basilikum in den Salat. Leider wurde der gestern gekaufte Topf wohl vom Personal mit zuviel Wasser gegossen, heute ist er total hinüber. Hat aber auch ohne geschmeckt. ;-)

    Schupfnudeln mit Champignons in Majoransauce

    Schupfnudeln
    Zuallererst: Ich bin keine Schwäbin (vielleicht erscheint mir deshalb die übliche Variante mit Sauerkraut so wenig verlockend), lediglich als Norddeutsche hier gestrandet. Aber trotzdem mutig genug, mich mal an selbstgemachte Schupfnudeln zu trauen, obwohl ich noch nie welche gegessen oder gekauft habe. Nunja. Zutaten:

    • 1 Packung Schupfnudeln oder selbstgemacht
    • 400 Gramm braune Champignons
    • 200 Gramm weiße Champignons
    • 2 Minutensteaks vom Schwein
    • 150ml saure Sahne
    • Majoran, frisch
    • Portwein, weiß
    • Salz, Pfeffer
    • Öl

    Nach einigem Surfen musste ich feststellen, dass die Grundrezepte da sehr weit auseinandergehen. Also habe ich mich entschieden, einfach mal loszulegen. Geschmeckt haben sie auch, ein bisschen fad, aber vielleicht gehört das auch so? Bis der Teig sich endlich formen ließ, hatte ich fast kein Mehl mehr im Haus. Dann war es viel zu viel und nach der ewigen Kneterei hatten wir schon kaum noch Lust auf das Rollen, was man am Ergebnis sehen kann. ;-) Der Aufwand lohnt sich meiner Meinung nach nicht, auch wenn man es besser (oder überhaupt) planen würde.  In Zukunft kaufe ich Schupfnudeln aus der Kühltheke. Der Rest war schnell gemacht. Die Stiele der Champignons entfernen, Pilze mit einem Küchentuch putzen und halbieren. Dann mit frischem Majoran und etwas Öl in einer Pfanne braten und danach in eine Schale geben. Die Minutensteaks in Streifen schneiden und in der Pfanne anbraten. Mit Portwein (schmeckt klasse, habe aber momentan auch nix anderes da) ablöschen. Sahne aufgießen und mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. Die Schupfnudeln kochen und dann anbraten (so habe ich es zumindest mehrfach gelesen), die Champignons in die Sauce geben und kurz erhitzen.  Fertig. ;-)

    Brathähnchen

    haehnchen
    Gesund? Nicht wirklich, aber lecker! Pommes hat mein Mann sich gewünscht, aber man natürlich auch alles mögliche dazu essen (Reis, Salat, Paprika, Süßkartoffeln…). Zutaten:

    • 1 Hähnchen frisch oder tiefgefroren
    • Rapsöl
    • Salz
    • Pfeffer
    • Paprika edelsüß und scharf
    • Cayenne-Pfeffer
    • Rosmarin

    Das Hähnchen, falls tiefgefroren, über Nacht im Kühlschrank auftauen. Den Ofen auf 160 bis 180 Grad vorheizen.  Gründlich unter fließendem Wasser waschen und überschüssiges Fett entfernen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. Ich habe auch noch gefriergetrocknete Rosmarinnadeln reingetan. Das Öl in einer Tasse mitPaprika und Cayenne-Pfeffer mischen und das Hähnchen rundum einpinseln. Dann kommt es auf den Rost mit einer Fettpfanne darunter. Nach 75 Minuten und und zweimal neu pinseln habe ich das Brathähnchen mit der Brust nach oben gedreht und den Ofen für weitere 20 Minuten auf 200° gestellt. Endlich konnte ich mal meine Geflügelschere einweihen. Unser Hähnchen wog tiefgefroren 1400g und mehr als die Brust haben wir zwei mit Beilage nicht geschafft.

    Gemischter Salat mit Nudeln

    gemischter salat
    Perfekt an sommerlichen Tagen. Meistens sind ja meine Rezepte für zwei bis vier Leute, diesmal aber habe ich zwei Schalen für ca. sechs Personen gemacht. Umrechnen könnt Ihr selber. ;-)

    Zutaten:

    • 400g Nudeln
    • 1 Kopf Eichblattsalat
    • 1 Kopf Eisbergsalat
    • 1 Paprika
    • 1 große Zwiebel
    • 3 Tomaten
    • 1 Salatgurke
    • 1 Bund Radieschen
    • Kräuter
    • Dressing nach Wahl

    Viel zu beschreiben gibt es da nicht. Gemüse und Salat waschen und klein schneiden. Die Nudeln halte ich unter kaltes Wasser nach dem Kochen, dann kann man sie gleich zum Salat geben. Um mal wieder ein anderes Dressing zu haben, habe ich Knorr Salatdressing der Sorte Küchenkräuter (schmeckt uns am besten) angerührt.

    Alle Zutaten sind natürlich austausch- und anpassbar je nach Saison und Geschmack.

    Mein Fleischfan hier zu Hause hat noch zusätzlich gebratene Streifen Hähnchenfleisch in den Salat bekommen und war dann auch sehr zufrieden.

    Paprika gefüllt mit Hackfleisch

    paprika
    Paprika gefüllt mit Hackfleisch. Dazu gab es Reis und Tomatensauce mit Zwiebeln. Zutaten:

    • 3 Paprika
    • 250g Rinderhackfleisch
    • 1 Gemüsezwiebel
    • 3 Zehen Knoblauch
    • 500g passierte Tomaten
    • Tomatenmark
    • Salz, Pfeffer, Kräuter
    • Öl

    Eine halbe Gemüsezwiebel und Knoblauch fein würfeln und anbraten. Hackfleisch dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern nach Geschmack würzen. Etwas Tomatenmark und passierte Tomaten untermischen.Paprika waschen, Deckel abschneiden, Paprika entkernen und mit der Hackfleischmasse füllen. In eine runde Form stellen und für knapp 30 Minuten bei 180-200° in den Ofen stellen. In der Zwischenzeit Reis zubereiten und aus den restlichen passierten Tomaten eine Sauce kochen. Aus der zweiten Hälfte Zwiebel Streifen schneiden und in die Tomatensauce geben. Ein grüner Salat passt perfekt dazu. Guten Appetit!

    Gurke gefüllt mit Hackfleisch und Schafskäse

    gurken
    Gefüllte Gurken mit Reis und Pfeffersauce, dazu gemischter Salat mit Schafskäse.

    Zutaten:

    • 2 Gurken
    • 200 Gramm Rinderhack
    • 150g Schafskäse
    • 50 geriebener Käse
    • 100ml Rinderfond
    • 100ml Sahne
    • 50ml Portwein
    • 2 Zwiebeln
    • 3 Zehen Knoblauch
    • Reis
    • 1 Kopf Eisbergsalat
    • Pfefferkörner, Salz, Pfeffer, Kräuter
    • Rapsöl, Olivenöl, Essig

    Eine Zwiebel grob würfeln und andünsten, zwei Zehen Knoblauch dazu pressen. Das Hackfleisch dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Kräutern, die man mag, würzen und gut anbraten. Am Ende circa 2/3 Schafskäse bröckeln und dazugeben.

    Gurken schälen, längs und quer halbieren und mit einem Teelöffel die Kerne ausschaben. Die Hackfleischmasse in die gesalzenen Gurken füllen und den Käse (heute Emmentaler) darüber reiben. Die Gurken in eine gefettete Auflaufform setzen und für 30 Minuten bei 200° in den vorgeheizten Ofen stellen.

    Für die Sauce (trockener Reis begeistert meinen Mann gar nicht) eine Hälfte der zweiten Zwiebel fein würfeln und zusammen mit dem übrigen Knoblauch und einigen Pfefferkörnern (man kann auch eingelegte nehmen) dünsten. Mit Portwein ablöschen und einkochen lassen. Dann Rinderfond und Sahne aufgießen, gut mit weißem Pfeffer würzen und weiter einkochen lassen. Am Ende mit Salz abschmecken.

    Reis kochen. Wie man ihn kocht und welche Sorte man nimmt, ist reine Geschmackssache. Ich habe Basmati-Reis gemacht und mag ihn gerne weich und klebrig.

    Den Strunk und die äußeren Blätter des Salatkopfes entfernen und den Rest klein schneiden. Eine halbe Zwiebel und den restlichen Schafskäse dazugeben. Ich habe auch etwas Gurke zurückbehalten und in den Salat geschnitten. Angemacht habe ich ihn wie meistens mit mildem Essig, Olivenöl und Salatkräutern.

    Maccheroni mit Schinken-Sahne-Sauce

    sahnesauce
    Dazu gab es Feldsalat mit etwas Sahne in der Vinaigrette.

    Zutaten:

    • Maccheroni
    • 2 EL Butter
    • 3-4 EL Mehl
    • 125ml Wasser
    • 125ml Milch
    • 250g Sahne (minus wenige El für Salat)
    • 1 Zehe Knoblauch
    • 75 Lachsschinkenwürfel
    • Salz, weißer Pfeffer
    • Petersilie

    Aus Butter und Mehl eine helle Mehlschwitze herstellen und mit kaltem Wasser verrühren. Dann Milch, Sahne und Knoblauch dazugeben. Die Sauce muss ungefähr 15 Minuten köcheln (rühren!), daher nicht zu spät mit der Sauce beginnen.

    Nudeln kochen. Schinken in die Saucegeben und mit Salz und Pfeffer würzen, eventuell zwischendrin noch mit etwas Milch oder Wasser auffüllen, bis sie wie gewünscht ist.  Zum Schluss streue ich noch etwas Petersilie über den Teller. Die Menge reicht bei uns (zwei Personen) für zwei Tage.

    Normalerweise mache ich diese Sauce anders. Ich lasse die Mehlschwitze weg und gebe stattdessen Käse und eventuell ein bisschen Kartoffelmehl in wenig kaltem Wasser aufgelöst dazu, falls sie nicht dick genug ist. Gewürzt wird zusätzlich mit Muskatnus. Wenn aber mal kein Käse mehr im Kühlschrank ist, schmeckt diese Variante auch gut. ;-)

    Putenbrustfilet auf Feldsalat mit Champignons

    putenfilet
    Unser Lieblingssalat!

    Zutaten:

    • 300-400g Putenbrustfilet (für 2 Personen)
    • 100g Feldsalat
    • 150g braune Champignons
    • 1 Zehe Knoblauch
    • Olivenöl, Essig
    • Rapsöl
    • Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauchpulver
    • Salatkräuter

    Das Fleisch pinsele ich ein paar Stunden vorher mit etwas Rapsöl ein, das ich mit Salz, Pfeffer, scharfem Paprikapulver und etwas Knoblauchpulver gewürzt habe. Ob das wirklich einenVorteil oder sogar Nachteil zum Würzen kurz vorm Braten hat, weiß ich gar nicht.

    Die Champignons putzen und in Scheiben geschnitten anbraten. Man kann sie auch roh in den Salat geben.  Das Fleisch kurz von beiden Seiten heiß anbraten und dann bei geringer Hitze gar ziehen lassen, was nur ein paar Minuten dauert, wenn die Stücke nicht so dick sind wie bei mir heute. Die Knoblauchzehe zum Fleisch in die Pfanne pressen.

    Den Salat putzen und waschen, die Pilze dazugeben. Aus Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und über den Salat geben. Nach Belieben noch Salatkräuter verwenden.  Die Vinaigrette erst kurz vor dem Verzehr auf den Salat geben, da der schnell durchweicht. Salat auf einen Teller, Fleisch obendrauf und guten Appetit!

    Eierkuchen/Pfannkuchen Grundrezept

    eierkuchen
    Super, wenn der Kühlschrank mal nicht mehr soviel hergibt oder es schnell gehen soll.

    Zutaten:

    • 3 Eier
    • 200ml Milch
    • 10 Esslöffel Mehl
    • 1 Esslöffel brauner Zucker
    • 1 Tütchen Vanillinzucker
    • 1/2 Teelöffel Backpulver
    • ein wenig Mineralwasser mit Kohlensäure
    • eine Prise Salz

    Eier und Milch in einer Schüssel mit einem Schneebesen gut verschlagen. Zucker und Salz unterrühren, zum Schluss das Mehl und Backpulver. Die Mengenangaben sind grobe Richtwerte bzw.  eine Sache des Gefühls, wie immer bei meinen Rezepten. Kommt einem der Teig zu flüssig vor, dann fehlt noch ein EL Mehl, ist er zu dickflüssig, hilft ein bisschen mehr Mineralwasser oder Milch.

    Bei uns gab es diesmal Eierkuchen mit Banane und braunem Zucker. Zimt und Zucker, Puderzucker (Kaiserschmarrn), Apfelmus, Marmeladen, Nutella (und vieles mehr)  schmecken ebenfalls klasse, wenn man seine Eierkuchen süß mag.

    Deftig füllen kann man Eierkuchen zum Beispiel mit:

    • Spinat, Knoblauch, Käse
    • Schinken, Käse
    • Champignons, Paprika, Frischkäse

    Kartoffelgratin mit Möhren und Champignons

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    Meine Lieblingsvariante eines Kartoffelgratins. Zutaten:

    • 1kg Kartoffeln
    • 250g braune Champignons
    • 1 große Dose Möhren
    • 100ml Sahne
    • 100ml Milch
    • 3 Zehen Knoblauch
    • Kräuter der Provence, Rosmarin
    • Salz, Pfeffer
    • Knoblauchbutter
    • Käse

    Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Fläche einer großen Auflaufform mit etwas Knoblauchbutter bestreichen und die Champignons darauf verteilen. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden oder hobeln und auf die Pilze schichten. Für Gäste sieht es schöner aus, wenn man ordentliche Reihen legt, aber der Zeitersparnis wegen verteile ich die Kartoffeln meistens einfach gleichmäßig. Jede Kartoffelschicht kräftig mit Salz, Pfeffer, Koblauch und Kräutern würzen. Die Möhren (man kann natürlich auch Frische nehmen) entweder zwischen zwei Schichten verteilen oder zum Schluss oben drauf geben. Milch und Sahne vermischen und ebenfalls würzen. Das Gemisch über das Gratin geben. Je nach Kartoffelsorte mindestens eine Stunde bis 1,5 Stunden bei 200° im vorgeheizten Ofen backen. Circa15 Minuten vor Ende den Käse darüber geben. Normalerweise nehme ich mehr Käse als auf diesem Foto, hatte aber noch einen Rest Parmesan, den ich aufgebracht habe. Man kann auch schon gekochte Kartoffeln nehmen. Den geschmacklichen Unterschied finde ich nicht so groß und man benötigt nur 30 bis 45 Minuten Zeit im Ofen und weniger Sahne-Milch-Gemisch.

    Lasagne mit Spinat und Lachs


    Sehr lecker, obwohl ich sonst Fisch nicht so gern esse.

    Zutaten:

    • 500g Blattspinat
    • 1 kleine Zwiebel
    • 1 Zehe Knoblauch
    • 250g Lachsfilet
    • Lasagne
    • Parmesan
    • Butter
    • Mehl
    • Milch
    • Sahne
    • Salz, Pfeffer, Muskat

    Den Spinat putzen, waschen und zwei Minuten blanchieren, dann abschrecken. Man kann auch tiefgekühlten Spinat nehmen.

    Mit Butter, Mehl und Milch eine Bechamelsauce herstellen und mit Salz, Pfeffer, Muskat und in diesem Fall etwas Zitronensaft abschmecken. Die Sauce muss eine Weile kochen bis sie nicht mehr nach Mehl schmeckt; den Herd sollte man dabei nicht verlassen, weil sie schnell anbrennen kann.

    Die Zwiebel fein würfeln und in einem Topf leicht andünsten. Den Spinat und etwas Sahne dazugeben. Ich passiere ihn vorher, aber das kann man auch lassen. Knoblauch und etwas Sahne dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

    Den Lachs würfeln, bei TK-Lachs am besten, wenn er noch nicht ganz aufgetaut ist. Alles in einer Lasagneform schichten, zum Schluss Parmesan darüber reiben und ungefähr 30 Minuten bei 200° (Ober-/Unterhitze) in den vorgeheizten Ofen.

    Guten Appetit!

    Nudelsalat mit Mayonnaise

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    Sehr schnell gemacht, schmeckt lecker als Hauptgericht oder als Beilage zu Würstchen oder Gegrilltem.

    Zutaten:

    • Nudeln
    • Champignons (Dose)
    • Fleischwurst/Lyoner
    • Gewürzgurken
    • Erbsen (Dose)
    • Mandarinen (Dose)
    • Mayonnaise (Miracel Whip)

    Die gewünschte Menge Nudeln in Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit die Wurst und die Gurken klein schneiden, die Pilze ebenfalls, wenn sie zu groß sind. Die garen Nudeln abgießen und abschrecken. Entweder abkühlen lassen oder unter kaltem Wasser so lange abschrecken, bis sie kalt sind und dann gut abgetropft in eine Schale geben. Ich mische zuerst die Mayonnaise unter die Nudeln, dann Wurst, Gurken und Pilze und würze etwas mit Pfeffer. Dann vorsichtig die Erbsen untermischen und am Ende gebe ich noch eine kleine Dose Mandarinorangen dazu. Das habe ich mir bei meiner Schwiegermutter abgeguckt und seitdem gibt es keinen Nudelsalat mehr ohne Mandarinen.

    Hühnerfrikassee

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    Hühnerfrikassee, wie meine Großmutter es schon gemacht hat.

    Zutaten:

    • 1 Hähnchen oder entsprechend viel Hähnchenbrust
    • 250g Rinderhackfleisch
    • 1 Ei
    • 1 trockenes Brötchen oder Semmelbrösel
    • Champignons
    • ein Glas Spargelspitzen oder frischer Spargel während der Saison
    • Kapern
    • Zitronensaft/-konzentrat

    Das Hähnchen (aufgetaut und gewaschen) bedeckt mit Wasser mit einigen Pfefferkörnern und einem Lorbeerblatt gar kochen (je nach Gewicht ca. 1,5 Stunden). Währenddessen das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, mit dem Ei und Brötchen verkneten und kleine Klößchen formen. Die Hackbällchen 20 Minuten in Wasser gar ziehen, aber nicht kochen lassen. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

    Das Hähnchen ist fertig, wenn sich die Keulen sehr leicht lösen lassen. Es aus der Brühe nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Brühe fein sieben und aufbewahren. Haut vom Hähnchen lösen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden.

    Mit Butter und Mehl eine helle Mehlschwitze machen und erst mit kaltem Wasser dann mit Hühnerbrühe aufgießen. Mit Salz, wenig weißem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Ich nehme ordentlich Zitrone, wem es zu sauer wird, kann mit etwas Zucker abhelfen. Die Kapern beigeben. Dann das Fleisch, die Champignons und Klöße dazugeben und erhitzen. Zum Schluss das Glas Spargelspitzen vorsichtig daruntermischen und evtl. noch einmal abschmecken.

    Dazu schmecken Kartoffeln oder Reis. Wegen des hohen Aufwandes koche ich das Frikassee nur für viele Leute oder friere ein paar Portionen ein.

    Spaghetti Bolognese

    bolognese
    Die schnelle Variante ohne Möhren, Sellerie und Rotwein.

    Zutaten:

    • Rinderhack
    • Zwiebel
    • Knoblauch
    • Fond
    • Tomaten (frisch/Dose)
    • Tomatenmark
    • Kräuter (Oregano, Thymian, Basilikum etc.)
    • Lorbeerblatt
    • Salz, Pfeffer, Prise Zucker
    • Pasta

    Eine Zehe Knoblauch in eine Pfanne mit etwas heißem Öl pressen. Gehackte Zwiebeln darin andünsten. Das Hackfleisch dazugeben und anbraten. Wenn man möchte, schon etwas würzen. Mit etwas evtl. verdünnten Fond oder Brühe aufgießen, das gibt einen noch besseren Geschmack, kann aber auch weggelassen werden. Tomatenmark daruntermischen und die gehackten Tomaten und nach Belieben mehr Knoblauch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, Oregano, dem Lorbeerblatt und wenig Zucker für die Tomaten würzen und bei kleiner Flamme mindestens 30 Minuten köcheln lassen, je länger desto besser.

    Die Pasta kochen und die Bolognese mit weiteren Kräutern abschmecken, das Lorbeerblatt entfernen.  Guten Appetit!

    Champignons mit Schafskäse in Tomaten-Dill-Sauce

    Champignons in Tomaten-Dill-Sauce
    Sehr einfach und schnell zubereitet!

    Zutaten:

    • frische Champignons
    • Schafskäse
    • Dill (frisch oder getrocknet)
    • Tomatensauce

    Die Champignons putzen, eventuell klein schneiden und in eine Auflaufform füllen. Den Schafskäse zerkleinern und zu den Champignons geben. Eine Tomatensauce zubereiten, wie man sie selber am liebsten mag. Mir schmeckt in diesem Fall die traditionelle Variante mit Mehlschwitze und Tomatenmark, mit Wasser aufgegossen und mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt am besten. Eine gekaufte tut es aber bestimmt auch. In beiden Fällen kräftig mit Dill würzen und abschmecken. Die Tomaten-Dill-Sauce über die Champignons und den Käse gießen und die Form für 20 bis 30 Minuten in den auf 200° vorgeheizten Ofen stellen.

    Dazu gibt es bei mir meistens Focaccia oder Kräuterbaguette. Reis oder Pasta passen ebenfalls sehr gut.